geldmarie header anlage beruhigt schlafen

Das 1×1 der Anlageformen…

.. oder wohin mit dem lieben Geld.

Das fragen sich aktuell viele Anleger. Da hat man sich schon zusammengerissen, den Gürtel enger geschnallt und dann muss man zusehen wie das Geld Inflationsbedingt immer weniger wird. Einfach so! Im Folgenden habe ich die wichtigsten Anlageformen aufgelistet und wenn möglich die Risiken und Gewinnmöglichkeiten aufgezeigt:

  1. Unter der Matratze

    Geldmarie Bett Traum Geld sicher matratze Kreis petrolJa, die gute alte Matratze. So manche wird Angesicht windiger Bankberater und Chaos an den Börsen, das Gefühl haben, dass das Geld nirgends so gut aufgehoben ist, wie zu Hause. Wovor man es zu Hause allerdings nicht schützen kann ist die Inflation. Die liegt aktuell bei rund 2% und sorgt dafür, dass das mühsam erarbeitete Geld schleichend immer weniger wird. Umgerechnet bedeutet dass, das 10.000, die heute unter die Matratze geschoben werden in 10 Jahren nur die Kaufkraft von 8200 € besitzen.

    Sicherheit: Hoch
    Gewinn/ Verlust: -2%

  2. Gold

    Geldmarie Blog Gold Goldbarren Kreis rotGut, dann kaufe ich mir eben Gold. Mag manche denken. Gold ist schließlich immer was wert. Das mag stimmen, aber dieses „was“ ist nur sehr vage. So ist Gold, dass 2012 für 1600 € gekauft 2017 nur noch 1250€  wert. Gold unterliegt wie alle Rohstoffe preislichen Schwankungen. Zwar gilt die Goldanlage immer noch als sicherer Hafen. ABER In den vergangenen dreißig Jahren ist der DAX auf mehr als das Zehnfache gestiegen, der Goldpreis aber nur auf das Dreifache. Gold gehört zu den am wenigsten nützlichen Rohstoffen dieser Welt. Es ist zu weich, um es in größerem Stil in der Industrie zu verarbeiten. Nur weniger als 10 Prozent der Goldproduktion werden wirklich gebraucht. In Krisenzeiten wird immer gerne darauf zurückgegriffen, aber zu allen anderen Zeiten ist Gold anderen Investitionsmöglichkeiten unterlegen.

    Sicherheit: Hoch
    Gewinn/ Verlust: Schwankend

  3. Geldkonten

    Alle Geldkonten unterliegen dem gleichen Prinzip: Sie überlassen der Geld der Bank und die Bank arbeitet damit. Verleiht es zum Beispiel an andere Kunden. Das bezahlt die Bank ihnen mit Zinsen. Da die Bank ihr Geld aber aktuell auch extrem günstig bei der EZB leihen kann liegen diese Zinsen fast überall bei null *, maximal bei 1%. Das klingt nicht viel und ist es auch nicht. Ihr Vorteil ist die hohe Sicherheit. Selbst wenn die Bank in Schieflage geraten sollte, haben die Kunden einen Rechtsanspruch bis 100.000 €. Manche Banken, wie die Volks- und Raiffeisenbanken garantieren ihnen sogar die Einlagen in voller Höhe*.
    Aber auch hier gibt es Unterschiede:

    Geldmarie Bank Kreis petrolGirokonto

    Fast jede von ihnen wird eines zum täglichen Geldverkehr besitzen. Das Geld kann jederzeit abgehoben werden. Durch die hohe Verfügbarkeit, ist dieses Konto für die Banken am unattraktivsten und gibt daher auch die niedrigsten Zinsen. Mehr noch: Die Zeiten des kostenlosen Girokontos sind vorbei und man muss schon sehr genau hinsehen, wofür mittlerweile alles Gebühren anfallen.
    Dieses Konto kann überzogen werden (wie hoch der Dispositionskredit ist, hängt vom Konto ab). Das lassen sich die Banken aber gut bezahlen. Durchschnittlich 10%  Zinsen zahlt man für so einen Minikredit.

    Sicherheit: Hoch
    Gewinn/Verlust: zwischen -1 und -2%

    Tagesgeld

    Im Gegensatz dazu dient das Tagesgeldkonto schon mehr zur Geldanlage. Man bekommt etwas mehr Zinsen (immerhin um 1%)*, muss das Geld aber auch erst auf ein anderes Konto überweisen lassen um es ausgeben zu können. Das eignet sich gut um die 10 Minuten/ 30 Tage Regel d.h. man hat in der Zeit Gelegenheit sich zu überlegen ob die Anschaffung wirklich so sinnvoll ist.
    Dieses Konto kann nicht überzogen werden und einige Tagesgeldbanken verlangen für die Eröffnung eines Tagesgeldkontos eine Mindesteinlage. Diese ist von Bank zu Bank verschieden und kann zwischen einigen hundert und mehreren tausend Euro liegen.
    Eine Variante davon, wenn man ein bisschen abenteuerlustiger ist wäre das Geld anlegen bei einer ausländischen Bank. Das ist innerhalb Europas bis zum Gegenwert von 100.000 EU gemäß EU Recht zu abgesichert. Weitere Informationen dazu unter Weltsparen.de.

    Sicherheit: Hoch
    Gewinn/Verlust: -1 %

    Termingeld  (Termineinlagen, Termindepositen oder auch Festgeld)Geldmarie Termingeld Festgeld Terminkalender Icon

    Bei dieser Form der Geldanlage wird das Geld mittel-bis langfristig angelegt. Die Laufzeit/ Kündigungsfrist beträgt mindestens einen Monat. Hier unterscheidet man wiederum zwischen Festgeld, wo man eine bestimmte Laufzeit mit der Bank vereinbart und Kündigungsgeld, das bis zu Kündigung weiterläuft. Der Zinssatz ist beim Festgeld für diesen Zeitraum festgeschrieben, während er sich beim Kündigungsgeld variabel anpasst.
    Die Zinsen sind etwas höher als beim Tagesgeld (aktuell legen sie für 1000 € für 12 Monate bei 1,5%)

    Sicherheit: Hoch
    Gewinn/Verlust: -0,5 %

    SparbuchGeldmarie Sparbuch Sparkasse Buch Euro Rot Rosa Kreis

    Das Sparbuch ist trotz niedriger Zinsen (0,1%*) immer noch eine sehr beliebte Anlageform. Gebühren fallen beim Sparbuch meist keine an. Bis zu 2.000 Euro im Monat können ohne Kündigung direkt abgehoben werden. Wird mehr benötigt gibt es eine gewisse Kündigungsfrist (meist um die 3 Monate). Der Zinssatz ist variabel (passt sich dem Markt an) und die Laufzeit unbegrenzt.

    Sicherheit: Hoch
    Gewinn/ Verlust: -1,9%

    Bausparvertrag

    Ein Bausparvertrag ist die Kombination aus einem Sparplan und einer Immobilienfinanzierung. Sie legen am Anfang eine Bausparsumme fest, besparen ihn zu 30-50% und können für den Rest ein Darlehen beantragen. Da aktuell das angesparte Geld sehr wenig Zinsen bringt, die meist nicht einmal die Inflation aufwiegt muss man sich gut überlegen ob sich das für einen lohnt. Zudem ist es aktuell auch nicht besonders teuer einen Immobiliendarlehen aufzunehmen.
    Vorteil ist, dass man sich heute die niedrigen Darlehenszinsen für morgen sichern kann d.h. wenn weiß, dass man in 10 Jahren ohnehin bauen möchte und davon ausgeht, dass die Darlehenszinsen wieder steigen wäre ein Bausparvertrag eine Option.
    Vorsicht beim Hauskauf:
    Viele Banken versuchen einem beim Hauskauf statt einem Immobiliendarlehen einen Bausparvertrag zu verkaufen. Da lieber noch einem einen unabhängigen Finanzexperten zur Rate ziehen. Wie z.B. die Interhyp. Die berät einen Bankübergreifend und kostenlos.

    Sicherheit: hoch
    Gewinn/ Verlust: für das angesparte Guthaben -1%
    Je nach steigendem Darlehenszins holt man das beim Immobilienkredit aber wieder rein.

  4. Immobilien

    Geldmarie Haus Eigenheim Kreis Gelb iconDiese Form der Geldanlage ist die krisensicherste, aber auch zugleich auch eine der spekulativsten Formen der Geldanlagen. Wie passt das zusammen? Zum einen ist da natürlich das Haus an sich. Dieses Haus steht, ob die Bank pleitegeht oder nicht. Zum anderen spielen aber sehr viele Punkte mit rein, die sich negativ auf die Rendite auswirken:
    Anschaffungs-, Sanierungs- und Finanzierungskosten:
    Nach Kauf, Sanierung und Finanzierung der Immobilie haben sie erst mal Verluste gemacht. Hinzu kommen Kosten für Makler, Notar und Grunderwerbssteuer. Beispielrechnung:

    „ Ihre Immobilie hat mit Grundstück einen Wert von 200.000,- €. Sie haben ein Startkapital von 100.000,- € und müssen noch für 50.000,- € Sanierungsarbeiten an dem Haus vornehmen. Des Weiteren richten sich die Kosten für Makler, Notar und Grunderwerbssteuer nach dem Grundstückswert. So fallen für den Makler ca. 3,4 %, für den Notar knapp 1,5% und für die Grunderwerbssteuer 3,5% an.“

    Grundstückswert: 200.000,- €
    Maklerkosten: 6.800,- €
    Notarkosten: 3.000,- €
    Grunderwerbssteuer: 7.000,- €
    Sanierungskosten: 50.000,- €
    Gesamtkosten: 266.800,- €

    Sie müssen also zu Beginn 66.000 € mehr ausgeben als die Immobilie wert ist. Dazu kommen die Kosten für die Finanzierung. Diese Ausgaben müssen durch die Wertsteigerung der Immobilie und Mietersparnis/-einnahmen wieder reingeholt werden. Hinzu kommt, dass das Haus regelmäßig renoviert werden muss, um den Wert zu erhalten.
    Entscheidend für die Rendite sind daher folgende Faktoren:

    Nutzung der Immobilie
    Die selbstgenutzte Immobilie hat den Vorteil der Mietersparnis. Im Gegensatz zum vermieteten  können aber Sanierungs-/ Renovierungskosten nicht steuerlich geltend gemacht werden. Man kann aber im Falle eines Riester-Kredites die Raten steuerlich geltend machen. ABER muss die Mietersparnis im Alter versteuern. Zudem muss man das gesparte Geld im Falle eines Immobilienverkaufes zurückzahlen. Was sich natürlich nicht mit Geld aufwiegen lässt, ist der emotionale Vorteil im „eigenen“ Haus zu wohnen.
    Bei vermieteten Immobilien kann man die Sanierungskosten absetzen und kann im Idealfall die Hypothek mit den Mieteinnahmen begleichen. Schwierig wird es hier, wenn aufgrund von Mieterwechsel und Sanierungsbedarf, Mietausfälle entstehen.

    Lage der Immobilie:
    Geldmarie Lage Icon Kart Map Kreis Türkis
    Es gibt 3 Faktoren für den Wert der Immobilie „Lage, Lage, Lage“.  Auch das schönste Haus nützt wenig, wenn es neben einer Kläranlage steht. Vieles kann man schon vor dem Kauf abklären: Wie ist die Lärmbelastung, gibt es Industrie, wie ist die Infrastruktur usw. Manches kann aber bei den langen Laufzeiten von Immobilienkrediten nur schwer abgeschätzt werden. Wird der nahegelegene Flughafen ausgebaut, liegt das Haus plötzlich mitten in der Einflugschneise. Baut der Nachbarsbauer auf seinem Hof eine Biogasanlage, hat man plötzlich jeden Tag stinkende Lastwagen vor der Tür. Ebenso gut kann es passieren, dass sich das abgewrackte Studentenviertel plötzlich zum Szenebezirk wandelt.

    Sicherheit:

    Warum also bei all diesen Faktoren Immobilien kaufen? Zum einen gehört ein Dach über dem Kopf zur Grundversorgung. Egal wie die Wirtschaftslage aussieht: Wohnen muss man irgendwo.
    Eine solide vermietete Immobilie wird sich auch in der schlechtesten wirtschaftlichen Lage zumindest kostendeckend tragen und ein abbezahltes Haus kann im Alter dafür sorgen, dass man auch mit einer kleinen Rente gut über die Runden kommt. Immobilien können ein hoch spekulatives aber auch ein sehr sicheres Anlageobjekt sein. Die Bewertung hängt sehr stark von der einzelnen Immobilie ab. Auf was man beim Hauskauf achten muss, plus meine ganz persönlichen Erfahrungsberichte, folgen in einem späteren Artikel.

    Sicherheit: hoch
    Gewinn: Immobilienabhängig. Spitzenreiter ist München mit einem Wertzuwachs von 90% in den letzten 10 Jahren. Wohingegen Immobilien in strukturschwachen Gebieten gerade im Osten Deutschlands immer weniger wert sind

  5. Anleihen

    Geldmarie Anleihe Hände schütteln Icon„Gut, dann mache ich es einfach wie die Bank und verleihe mein Geld!“ Wenn sie schon immer diesen Gedanken hatten, wären vielleicht Anleihen eine Option. Bei einer Anleihe leihen sie einem Unternehmen Geld. Für dieses Geld bekommen sie vom Unternehmen Zinsen. Der Vorteil einer Anleihe aus Sicht des Unternehmens ist, dass es meist einen geringeren Zinssatz bezahlen muss, als dies bei einer Finanzierung über eine Bank der Fall wäre.
    Der Vorteil einer Anleihe aus ihrer Sicht ist, dass der Zinssatz, den das Unternehmen bezahlt meist höher sind, als die Zinssätze die der Anleger von einer Bank erhält. Ein weiterer Nachteil ist die mögliche Insolvenz bzw. der mögliche Konkurs des Unternehmens. Da jede unternehmerische Tätigkeit immer auch ein Fehlschlag sein kann, ist das Risiko bei einer Anleihe höher, als dies bei einem Geldkonto bei einer Bank wäre. Anleihen sind Wertpapiere mit einem festen Zinssatz und einer definierten Laufzeit.
    Wie hoch das Risiko ist hängt natürlich vom jeweiligen Unternehmen ab. Einen Anhaltspunkt geben die sogenannten Ratings. Ratingagenturen wie Moody’s, Standard and Poor’s und Fitch vergeben Ratings von AAA (beste Bewertung) bis C (schlechteste Bewertung). Aber auch das eigene Gefühl kann einen da gut leiten. Vertraue ich diesem Unternehmen? Kaufe ich selbst die Produkte? Wenn ja, trifft das vermutlich auch auf andere zu. Je solider das Unternehmen, desto niedriger ist zwar die Rendite, aber desto sicherer ist auch das Geld. Im Umkehrschluss bedeutet dass: Unternehmen, die nicht so solide aufgestellt sind, ködern die Anleger mit hohen Renditen (bis zu 10%). Im Falle einer Insolvenz werden ihre Forderungen (und die der anderen Anleger) vorrangig aus der Insolvenzmasse befriedigt. ABER wo nichts ist, kann auch nichts verteilt werden.

    Sicherheit: unterschiedlich
    Gewinn/ Verlust: unterschiedlich

  6. Aktien

    Geldmarie Aktien steigend Kreis TürkisAktien sind Anteile eines Unternehmens. Wenn Sie Aktien kaufen werden sie zum Aktionär und somit zum Mitinhaber eines Unternehmens. Allen Aktionären zusammen gehört das Unternehmen. Sie kommen einmal jährlich zur Aktionärsversammlung zusammen und bestimmen die Zukunft des Unternehmens.
    Macht das Unternehmen Gewinn und wird somit auch das Unternehmen wertvoller steigt auch der Wert der Aktie. Zusätzlich kann das Unternehmen einmal im Jahr die sogenannte Dividende ausschütten. Die Höhe der Dividende wird in der Aktionärsversammlung beschlossen. Je mehr Aktie sie besitzen desto mehr Stimmrecht haben sie auf dieser Versammlung.
    Der Wert der Aktie kann muss aber nicht mit dem Wert des Unternehmens gekoppelt sein. Vielmehr bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis. Dieser ergibt sich aus den Erwartungen, die die Anleger an die Entwicklung des Unternehmens haben. Diese Erwartungen können nach oben hin völlig offen sein (wie bei vielen Unternehmen während der Dotcom-Blase) fallen aber irgendwann immer auf den realen Wert des Unternehmens zurück. D.h. ein Unternehmen, das seit 10 Jahren solide Gewinne erwirtschaftet, ist eine sichere Anlage als ein trendiges Start-up, das bisher noch keinen Euro erwirtschaftet hat. Auf der anderen Seite gilt auch hier: Kein Gewinn ohne Risiko. Mehr dazu wie man die richtige Aktie findet hier. Im Falle einer Insolvenz gehen Aktionäre meist leer aus, da sie Mitinhaber der Firma sind und ihre Ansprüche nach allen anderen befriedigt werden.

    Sicherheit: unterschiedlich
    Gewinn/ Verlust: unterschiedlich

  7. Fonds

    Geldmarie Topf Geld Geld Fond Icon Kreis rot„Ein Fond ist ein Publikums-Sondervermögen, das von einem Fondsmanager verwaltet wird.“
    Es ist sozusagen ein großer Topf in dem viele Anleger Geld hineinlegen, dass dann in verschiedene Dinge investiert wird. Das können Aktien, Renten, Derivate, Bankguthaben aber auch Grundstücke und Immobilien sein. Ziel des Fondsmanagers ist es natürlich das ihm anvertraute Geld zu vermehren (unter anderem), aber auch den Risiko-Aspekt nicht zu vernachlässigen.
    Man unterscheidet zwischen aktiven und passiven Fonds. Die aktiven werden von einem Fondsmanager investiert. Der nimmt dafür entsprechend Geld. Wie viel Geld ist oft gar nicht so leicht zu überblicken. Die Verwaltungsgebühr für den Fondsmanager liegt im Durchschnitt bei 4%. Das heißt, wenn ich 1000 € investieren und der Fondsmanager macht daraus 1100 € bekommt er 44 € d.h. von 100 € Gewinn bleiben noch 66€. Macht der Fond hingegen 20% Verlust, bekommt er trotzdem seine 4%. Das heißt aus 1000 € sind dann 800 € geworden von denen nochmal 34 € abgehen.
    Als Alternative gibt es auch so genannte passive Fonds (zum Beispiel ETFs). Bei einem ETF, kurz für Exchange Traded Fund, handelt es sich um einen sogenannten Indexfonds. Ziel dieses Finanzproduktes ist es, einen vorher festgelegten Index  (zum Beispiel der Dax) und dessen Wertentwicklung so genau wie möglich nachzubilden. Da die Zusammensetzung eines ETFs also durch den Referenzindex vorgegeben ist, ist kein Fondsmanager notwendig, der diese permanent überwacht und optimiert.
    Sicherheit: durch die Streuung auf verschiedene Vermögenswerte relativ sicher
    Gewinn/ Verlust: unterschiedlich

  8. Peer to Peer Kredite

    Eine relative neue Form der Geldanlage sind die sogenannten Peer to Peer- Kredite, bei denen Privatpersonen anderen Privatpersonen Geld leihen. Die Bank übernimmt bei dieser Form nur die Vermittlerrolle. Da ich selbst noch keine Erfahrung mit dieser Form der Geldanlage gemacht habe, verweise ich hier auf Natascha Wegelin von Madame Moneypenny, die sich sehr intensiv mit diesem Thema befasst hat Link.

 

Weitere Wertpapiere:
Es gibt noch mehr zum Teil hochspekulative Anlageformen auf die ich an dieser Stelle nicht eingehe, da es mir um eine langfristigen und stabilen Vermögensaufbau geht. Solltet ihr mehr über Zertifikate, Optionsscheine und andere Derivate wissen wollen. Schreibt mir einfach in den Kommentaren!

Wie ihr am Ende eure Anlagen verteilt ist eine Typsachen. Aber es gilt die alte Börsenweisheit nicht alle Eier in den gleichen Korb zu legen. Wichtig ist es als nächstes herauszufinden, wie hoch ihre persönliche Risikobereitschaft ist. Dazu nächste Woche mehr.
Eure Geldmarie

* Stand 2017

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