Geldmarie Sparschwein mit Spartipps

50 + realistische Spartipps

“Es gibt viele Wege, sich zu bereichern. Einer der besten ist die Sparsamkeit.”

Sparen ist gut und wichtig. Das weiß eigentlich jeder, aber zwischen Alltagsstress und Bequemlichkeit gehen oft alle guten Vorsätze verloren. So manche Tricks helfen aber den inneren Schweinehund zu besiegen. Hier unsere 50 Spartipps, die man trotz Kind, Beruf und innerem Schweinehund umsetzen kann:


    Allgemeine Tipps

  1. Die richtige Einstellung entwickeln.

    Das mag küchenpsychologisch klingen aber viele Frauen haben eine sehr negative Einstellung zum Geld. Unterbewusst wollen sie es so schnell wie möglich loswerden. My Money Mind befasst sich sehr intensiv mit diesem Thema, aber für uns die Kurzzusammenfassung: Geld ist nichts Schmutziges und auch nichts Unanständiges.

  2. Jedes Jahr die Steuererklärung machen

    Gleich das Attraktivste zuerst. Steuererklärung machen ist ungefähr so sexy wie Nagelpilzbehandlung. Und so als Angestellter lohnt sich das doch ohnehin kaum. Richtig? Weit daneben. Durchschnittlich 800 € bekommt man pro Steuererklärung zurück. Das ist ein ziemlich guter Stundenlohn für einen Nachmittag.

  3. Haushaltsbuch führen

    Noch so ein unsexy Thema. Aber um überhaupt einen Überblick zu bekommen ist es wichtig alle Ausgaben vor sich liegen zu haben. Mittlerweile muss man da auch nicht unbedingt mehr zu Stift und Papier greifen sondern kann alles bequem per App verwalten. Kleiner Bonusnutzen: Wenn man weiß, dass man jede Ausgabe später noch eintragen muss dämpft das den Shopping-Hunger.

  4. Laufende Kosten prüfen

    Hat man seine Finanzen vorliegen ist erstmal Analyse gefragt. Was geht jeden Monat ab? Was ist eigentlich schon längst erledigt, wird aber immer noch abgebucht (Fitnessstudio, Jugendherbergsmitgliedschaft und das Zeitungsabo, das man nur nutzt um den Biomüll besser zu Verpacken. Jeder hat da seine Leichen im Keller). Eine große Kündigungsaktion ist einfacher als sich immer wieder aufzuraffen d.h. am besten morgen alles durchgehen. Wenn man sich unsicher ist, ob ja oder nein, lieber kündigen. Wenn man dann doch gerne seine Zeitung wieder haben will, gibt es meist gute Rückholangebote.

  5. Versicherungsanbieter wechseln

    Idealerweise wechselt man jedes Jahr seine Versicherung, denn im ersten Jahr haben die meisten Anbieter die besten Konditionen. Ich selbst gehe alle zwei Jahre durch, ob die Verträge noch zeitgemäß sind. Vielleicht hat man sich auch vor Ewigkeiten unsinnige Versicherungen aufschwatzen lassen, die jetzt jeden Monat fröhlich vom Konto abgebucht werden.

  6. Handyvertrag kündigen

    Wer braucht heute noch 100 Frei-SMS? Einfach mal prüfen, was sich da in den letzten Jahren getan hat und ob das was man hat wirklich zu dem passt, was man eigentlich braucht. Ganz Harte steigen komplett auf Handy um und sparen sich das Festnetztelefon. Soweit bin ich persönlich aber noch nicht.

  7. Stromanbieter wechseln

    Es kommt zwar am Ende meist aufs Gleiche hinaus, was die reinen Kilowatt-Preise angeht,
    aber mit Wechselbonus kann man mehrere hundert Euro sparen. Wichtig hier: Direkt
    Erinnerungsmail einrichten wann der Vertrag ausläuft, um Kündigungsfristen nicht zu
    versäumen. Oder direkt bei Abschluss des Vertrages zum Ende der Vertragsbindung kündigen.

  8. Krankenkasse wechseln

    Die Leistungen sind fast identisch und die Preise auch? Was auf dem Papier nach nichts aussieht (15,19% oder 16,1%), rechnet sich übers Jahr hoch: Ein Prozent Unterschied sind bei 2000 € Brutto immerhin 192 € im Jahr. Mehr Info hier

  9. Steuerklasse prüfen

    Wenn Sie verheiratet sind, weniger verdienen als Ihr Partner und ein Kind erwarten, sollten Sie einen Blick auf die Steuerklasse werfen. Viele Frauen haben Steuerklasse V, um so das Netto-Familieneinkommen zu erhöhen. Auf das Elterngeld wirkt sich das aber negativ aus. Denn das richtet sich nach dem Einkommen in den vorherigen 12 Monaten. Hier erfahren Sie, wie Sie durch den Steuerklassenwechsel zum richtigen Zeitpunkt viel Geld sparen können.

  10. Rechtzeitig Rücklagen für große Anschaffungen anlegen

    Die Waschmaschine röchelt und der Kühlschrank pfeift auf dem letzten Loch? Dann lieber direkt Neuanschaffung einplanen. Dann kann man nicht nur nach wirklichen Schnäppchen Ausschau halten, sondern kommt auch nicht in die Verlegenheit einen Kredit aufnehmen zu müssen. Hier ist die Lebensdauer von Haushaltsgeräten sehr schön aufgeschlüsselt.

  11. Keine Konsumschulden machen

    Nicht immer kann man sich große Anschaffungen sofort leisten. Aber das ist nicht unbedingt schlecht, ganz im Gegenteil: Wenn man darauf spart, statt doch zu Schnäppchenkäufen überzugehen, werden Sie feststellen, dass sie wesentlich bewusster an einen Kauf herangehen. Und immer überlegen: Ist mir diese Ausgabe wichtig genug, dass ich auch in Zukunft Geld hierfür ausgeben möchte? Ein einfaches Ja oder Nein genügt. Wenn Sie unsicher sind, tendieren Sie lieber zu Nein.

  12. Kein Lotto spielen

    Erst wer sechs Richtige und noch dazu die Superzahl hat, erhält den Jackpot. Die Chance dafür liegt bei 1 zu 140 Millionen. Das ist etwa so wahrscheinlich wie bei der Fahrt mit dem ICE von Hamburg nach München einen Dartpfeil aus dem Fenster zu werfen und eine ganz bestimmte Zaunplatte zu treffen. Kann passieren, aber man muss schon sehr lange Bahnfahren.
    Zudem behält die Hälfte aller deutschen Lottoeinsätze der Staat. Sie zahlen also freiwillig eine Art Supersteuer um bei der Bahnfahrt einmal auf die Gleise werfen zu können. Und wenn sie Pech haben, hat sich jemand Anderes auch noch die gleichen Zahl ausgesucht. So wie am 25. April 1984. Da bekam man für 6 Richtige umgerechnet gerade mal 10.000 Euro.

  13. Mit dem Rauchen aufhören

    Rauchen ist teuer und schlecht für die Gesundheit. Wer noch nicht überzeugt ist kann sich hier eine Rauchfrei-App runterladen, die einem Tag für Tag mitrechnen wie viel man spart.


  14. Psychologische Tricks

  15. Am Anfang des Monats Geld weglegen

    “Wir sparen einfach das was am Ende des Monats übrig ist”. Klingt einfach und logisch, aber funktioniert wirklich nur dann, wenn sehr viel reinkommt. Und meistens ist es dann doch so: Je mehr Geld auf Girokonto liegt, desto mehr geht auch weg. Deswegen Sparpläne direkt am Anfang des Monats abbuchen! Das mag am Anfang schwierig sein, aber irgendwann “vergisst” man das Geld und freut sich nach einem Jahr, was sich da so angesammelt hat. Noch ein kleiner Tipp, falls das mit den verschiedenen Konten und unterschiedlichen Einkommensquellen immer schwierig auszurechnen ist: Alles Geld auf ein gemeinsames Konto überweisen und dann jedem ein monatliches Taschengeld zur freien Verfügung zuteilen.

  16. Tages- oder Wochenbudget festlegen

    Viele Menschen überlegen sich im Urlaub, wieviel sie am Tag ausgeben können, aber warum das nicht auch mal zuhause ausprobieren? Hat man zum Beispiel minus der Fixkosten und Sparbetrag noch 600 Euro übrig, bedeutet dass pro Tag ein Budget von 20 Euro. Das klingt viel, aber der Wocheneinkauf für 100 € reduziert das direkt auf 5,70 €. Der tägliche Coffee to go lässt das Budget auf 3,70 € zusammenschrumpfen etc. Ein schöner Artikel mit tollen App-Empfehlungen findet ihr hier.

  17. Jedes 2-Euro Stück in ein Glas

    Eine schöne Idee, gerade mit Kindern: Immer wenn man ein 2 Euro Stück zurückbekommt wird das in eine spezielle Spardose gesteckt. Alternativ kann man auch alles unter 50 Cent sparen. Hier und hier zwei schöne Selbstmachleitungen für Spardosen, damit das Ganze noch ein bisschen mehr Spaß macht.

  18. Wie lange muss ich dafür arbeiten?

    Ähnlich wie Tipp 9, nur dass man sich hier Folgendes überlegt: Bei einem Gehalt von 2000 € Netto und einer Arbeitszeit von 170 Stunden pro Woche verdient man grob 11 € pro Stunde. Das bedeutet für die neuen Schuhe muss man einen Tag arbeiten, für den Wintermantel zwei, für den Friseurbesuch immerhin 6 Stunden usw. Und plötzlich sind die Schuhe gar nicht mehr so schick und die total witzige Tasche sind es einem dann doch nicht mehr wert, dass man dafür 4 Stunden arbeiten müsste.

  19. Bar zahlen statt Karte

    Diesen Tipp finde ich persönlich sehr schwer durchzuziehen, weil ich viel online abrechne, aber von der Psychologie her ist er super: Immer das Geld in die Hand nehmen, das man ausgibt, erzeugt ein konkreteres Gefühl dafür, wieviel man ausgibt. Während die Karte schnell durch den Kartenleser gezogen ist, fühlen sich zweihundert Euro, die man aus dem Portemonnaie zieht gleich ganz anders an.

  20. Nicht von Rabattaktionen unter Druck setzen lassen!

    “Kaufen sie jetzt! Das Angebot ist nur noch heute gültig!” “Wenn sie jetzt kaufen, bekommen sie einen einmaligen Rabatt von 10%” etc. So wird von Seiten der Händler Zeitdruck aufgebaut, der vor allem eins Bewirken soll: Kopf aus!. Wissenschaftlicher formuliert: Durch den Zeitdruck wird das rationale Zentrum des Gehirns ausgeschaltet und das Jägergehirn angeworfen. Leider ist das gute Jägerhirn zwar spitze darin Bären zu jagen, aber mit Rechnen haperts. Daher ganz entspannt bleiben. So gut wie jedes Angebot kommt wieder und meist ist es auch weniger toll, als es im ersten Moment aussieht.

  21. h6> Die 10 Minuten/ 30 Tage Regel anwenden

    Um Tipp 15 gut umsetzen zu können, kann man diesen Tipp anwenden: Kleine Anschaffungen 10 Minuten überdenken und sich für Großen 30 Tage Zeit lassen, vieles braucht man dann doch nicht so dringend.


  22. Klüger einkaufen

  23. Qualität rechnet sich

    Gönne Sie sich wenige gute Produkte, als eine große Menge mangelhafter Dinge. So hat man an einem Qualitativ hochwertigen Paar Schuhen viel länger Freude. Und wenn die Absätze runter sind ist der Besuch beim Schuster immer noch günstiger als ein neues Paar Schuhe.

  24. Einen Wochenplan erstellen

    Sich für die Ganze Woche zu überlegen, was man kochen will spart Nerven, Zeit und Geld. Das kann auch nur grob sein. Zum Beispiel: Montag ist Nudeltag, Dienstag gibt’s was Süßes und Freitag Pizza o.Ä. Schöne fertige Wochenpläne gibt es online z.B. unter rezepteplan.de.

  25. Nie ohne Einkaufsliste einkaufen gehen

    Das Erstellen einer Einkaufsliste führt erstens dazu, dass man sich über den tatsächlichen Bedarf klar wird und man hat Gelegenheit nochmal schnell in den Kühlschrank zu sehen, wo sich schon drei Sahne-Becher stapeln, weil man jedes Mal vergisst, dass man noch welche im Haus hat.

  26. Nicht hungrig einkaufen gehen

    Hunger führt zur Planlosigkeit dazu, dass man größere Mengen kauft als man eigentlich braucht. Und man greift auch eher bei den Süßigkeiten zu, was weder der Figur noch dem Geldbeutel gut tut.

  27. Zuhause frühstücken

    Denn der Hunger kommt früher oder später. Und meist ist man dann gerade unterwegs und holt sich dann doch noch eine “Kleinigkeit beim Bäcker”, die dann aber gerne das doppelte kostet und meistens auch eher ungesund ist.

  28. Reste verbrauchen

    Große Packungen und plötzlich gar nicht mehr hungrige Kinder sorgen dafür, dass sich im Kühlschrank Reste sammeln. Mit ein bisschen Kreativität lassen die sich alle noch weiterverwenden. Kochideen für Übriggebliebenes gibt es zum Beispiel hier.

  29. Reste einfrieren

    Von der Sahne, der Kokosmilch oder dem Zitronensaft ist noch was übrig? Nicht gleich entsorgen! In Eiswürfelform eingefroren ist man super vorbereitet, wenn man das nächste mal nur „einen Schuss Sahne“ oder einen „Spritzer Zitronensaft“ braucht.

  30. Eigenmarken kaufen

    Die meisten Supermärkte bieten preiswerte Eigenmarken an, die von der Qualität her auch nicht schlechter sind, als vergleichbare Markenprodukte.

  31. Keine Fertigprodukte kaufen

    Gerade bei großen Mengen, wie man sie als Familie benötigt lohnt sich das selbst kochen. Zwar wirken die Portionen auf den Fertigprodukten immer recht günstig, sind aber bei genauerem Hinsehen sehr knapp bemessen. Gesundheitlich und geschmacklich rechnet es sich auf jeden Fall. Damit man nicht in die Verlegenheit gerät kurz vor Abendbrotzeit noch einkaufen zu müssen empfiehlt es sich möglichst viele Grundzutaten wie Kartoffeln, Nudeln, passierte Tomaten und Sahne vorrätig zu haben. Persönlicher Tipp: Wir machen immer größere Mengen an Pizzateig und frieren ihn Portionsweise ein. Einmal aufgetaut kann man da dann alles drauflegen, was der Kühlschrank so hergibt. Gerade zum Aufbrauchen von Wurst und Käseresten super geeignet.

  32. Saisonal kochen

    Hat man die Grundzutaten im Haus, kann man mit allem was die Jahreszeit gerade hergibt wunderbar variieren. Im Sommer mit frischen Tomaten, im Herbst mit Kürbis und sogar der Winter bietet einiges an. Besonders der lange verpönte Grünkohl feiern gerade sein Comeback. Nicht nur als fade verkochter Eintopf, sondern als Salat, Smoothie oder sogar geröstet als Chip. Tolle Rezeptideen findet ihr unter hier

  33. Eigene Kräuter/ Gemüse anbauen (geht auch auf dem Fensterbrett)

    Verfeinern kann man die Gerichte dann mit selbst angebauten Kräutern. Am einfachsten geht das Ganze natürlich im Garten, aber auch auf der Fensterbank kann man den einen oder anderen Kräutertopf aufstellen. Sollte die Ernte doch zu üppig ausfallen, lohnt sich einfrieren.

  34. Unverderbliches möglichst im Sonderangebot kaufen

    Und dann ruhig in größeren Mengen. Hierfür lohnt es sich auch mal in Prospekte zu schauen.
    Für Amazon gibt es sogar die Möglichkeit sich eine Erinnerungsmail schicken zu lassen wenn ein bestimmtes Produkt im Angebot ist. Oder man durchsucht hier

  35. Umrechnen

    Das günstigste Produkt ist nicht immer leicht zu finden: Mal ist der Grundpreis pro Liter angegeben, mal für ein halbes Kilo, statt für 100 Gramm. Also genau hinschauen und umrechnen! Wem das zu kompliziert ist, für den gibt es kleine Apps, wie diese hier

  36. Mogelpackungen durchschauen

    Auf den ersten Blick kaum zu erkennen sind Mogelpackungen: gleiche Größe, gleiches Aussehen, gleicher Preis. Erst bei näherem Hinsehen stellt man fest, dass statt bisher 1,5 nur noch 1,35 Liter, statt 500 nur 400 Gramm enthalten sind. Also ruhig mal genauer hinsehen.

  37. Vorsicht bei Aktionsware

    Aktionsware und Angebote werden oft mitten im Gang angeboten, sodass man sie nicht übersieht und schneller zugreift beim Einkaufen. Diese Artikel sind aber nicht zwangsläufig billiger als vergleichbare Ware im Regal. Und viel zu oft kauft man dann etwas, was man eigentlich nicht wirklich braucht.

  38. Bück-und Streckzonen suchen

    Regale sind in unsichtbare Bereiche aufgeteilt: Auf Augenhöhe in der Sichtzone stehen Produkte, die am meisten Gewinn bringen. In der Bück-und der Streckzone befinden sich die billigsten.

  39. Nach links schauen

    Regale im Supermarkt sind meist für Rechtshänder ausgelegt. Dort stehen deshalb teurere Produkte, während auf der linken Seite oft die günstigen Waren platziert sind.

  40. Kühlschrank, Eisschrank und Vorratsschränke aufräumen

    Das ist erstens aus Hygiene-Gründen sinnvoll und zweites findet man immer etwas, was man schon längst vergessen hat und in die nächsten Mahlzeiten mit einbinden kann.

  41. Zur richtigen Zeit einkaufen

    Auf dem Markt wird Obst und Gemüse kurz vor Schluss billiger, und in vielen Bäckereien kostet das Brot vom Tage abends nur die Hälfte und in Supermärkten wird Samstag abends frisches Fleisch reduziert. Mit ein bisschen Timing lässt sich da sparen.

  42. Konsum einschränken

    Interessanterweise sind gerade die Dinge, die man weniger konsumieren sollte, wie Alkohol, Fleisch, Süßigkeiten und Kaffee auch gleichzeitig die Teuersten. Sich da einzuschränken ist daher gut für Gesundheit und Geldbeutel.


  43. Sonstige Tipps

  44. Onlineshopping: Retour einplanen

    Wer wenig Zeit hat um in die Stadt zu gehen, für den sind Kataloge und Online-Plattformen zum Kleidung Bestellen ein Segen. Aber man kann die Dinge leider nicht anprobieren, weswegen ich das Zurückschicken immer fest mit einplane. Zum Beispiel bestelle ein Kleidungsstück immer in mehreren Größen. Das sorgt dafür, dass ich auch nur das behalte, was ich wirklich möchte. Denn das Retour-Paket schicke ich so oder so. Oder man macht es wie Natascha von Madame Moneypenny und kauft einfach mal ein Jahr gar keine Kleidung.

  45. Pakete online frankieren

    Wer viele Pakete verschickt, der sollte darüber nachdenken sie online zu frankierten. Da kann man je nach Paket bis zu einem Euro sparen. Wer zu Hause ist kann sich das Paket abholen lassen, oder (mein Favorit) das Paket an einer Packstation abgeben. Das spart zudem noch Zeit, die man mit Schlange stehen bei der Post verschwendet.

  46. Online nach Rabattcodes suchen

    50 Cent hier, 1 Euro da, das läppert sich zusammen. Wichtig hier: Nichts kaufen was man nicht braucht, nur weil es im Angebot ist! Link

  47. Keller/ Garage aufräumen

    Schafft Platz und meist findet man einiges, dass man ohnehin nie benutzt, das man verkaufen kann. Hochwertige Maschinen und Werkzeuge kann man auch online zur Miete anbieten.

  48. Kleiderschrank aufräumen

    “Ich hab nichts zum anziehen!” Diesen Gedanken wird jede Frau schon mal gehabt haben. Dagegen hilft: Kleiderschrank komplett ausräumen, putzen und alle Kleider in drei Haufen aufteilen. “Lieblingsteile/ Basics”, “Kann weg” und “Eigentlich schön, aber…” . Die Lieblingsteile ordentlich und schön sortiert in den Schrank hängen. Den “Kann weg”- Haufen nochmal aufteilen in “Müll/Altkleider” und “verkaufen”. Den “Eigentlich schön”-Haufen nochmal genau kontrollieren. Zu kleine Klamotten, in die man “vielleicht mal wieder reinpasst” kommen auf den “Verkaufen”-Haufen. Wenn man irgendwann doch mal wieder reinpasst, kann man sich auch mal was schönes Neues gönnen. Kaputte Klamotten kommen in eine Tüte und werden morgen zur Änderungsschneiderei gebracht bzw. selbst geflickt. Wenn man dazu nicht kommt, am besten gleich zu Altkleider. Alles was verkauft werden kann man z.B. bei Kleiderkreisel oder ebay online verkaufen.

  49. Mitfahrzentralen nutzen

    Gerade wenn man viel alleine unterwegs ist lohnt es sich nach Mitfahrern zu suchen. Das schont die Umwelt und den Geldbeutel.

  50. Carsharing

    Oder man verzichtet ganz aufs Auto und nutzt Carsharing-Angebote. Gerade in Großstädten mit guten öffentlichen Nahverkehr und schlechten Parkmöglichkeiten eine bedenkenswerte Möglichkeit

  51. Wohnung/ Haus zwischenvermieten

    Der Urlaub steht an und das Haus steht für 3 Wochen leer? Dann kann man es zwischenvermieten. Das lohnt sich gerade in Touristen-Hochburgen. Auf Airbnb kann man sein Haus/ Wohnung zur Zwischenmiete anbieten. Oder wer es persönlicher mag auf haustausch.de Haus/ die Wohnung auch direkt tauschen.

  52. Upcycling

    Aus alt macht neu. Für alle die gerne Basteln gibt es online wunderschöne Anleitung, wie man aus alten Dingen schöne neue Unikate herstellen kann

  53. Berufe im Bekanntenkreis nutzen

    Hier ist es natürlich am Praktischsten, wenn man Handwerker ist, denn dann sind alle im Freundeskreis auch Handwerker. Aber auch so lohnt es sich im Freundeskreis oder im Sportverein mal umzuhören.

Bonustipps:

Kleidung, Accessoires und evtl. auch Schuhe im Second Hand kaufen (gibt es unter ubup oder auch über Kleiderkreisel )
Kinderkleidung auf einem Flohmarkt für Kindersachen kaufen. Oder online über Mamikreisel.
Bücher online kaufen. In vielen Städten gibt es sogar öffentliche Bücherschränke, wo man sich kostenlos Bücher leihen kann. Alternativ kann man sich auch in der örtliche Bücherei umsehen. Viele bieten mittlerweile sogar E-book-Verleih an (Selbst in sehr kleinen Orten, wie vor kurzem erfreut festgestellt habe)

Habt ihr noch weitere Spartipps? Was sind eure persönlichen Favoriten? Schreibt mir in den Kommentaren!
Eure Geldmarie

Comments

  1. Wirklich tolle und umfassende Spartipps, von denen ich einige noch nie auf einem Blog gelesen habe. Viele davon setze ich schon selber so um. (Ähem, bei Tipp 30 und 32 fehlen die Links).

    Als Ergänzung hätte ich noch: Dinge gebraucht kaufen. Kinderkleidung auf einem Flohmarkt für Kindersachen. Möbel und Haushaltsgeräte über Kleinanzeigen oder im Gebrauchtkaufhaus. Kleidung, Accessoires und evtl. auch Schuhe im Second Hand, das gibt es auch online (habe sehr gute Erfahrungen mit http://www.ubup.com). Bücher online z.B. http://www.booklooker.de oder mal im öffentlichen Bücherregal schauen (das ist dann kostenlos). Für Notebooks, Handys etc. gibt es auch seriöse online Seiten wo man noch Garantie bekommt, einfach mal in eine Suchmaschine eingeben „[Handy-/ Notebookmodell] gebraucht“.
    Meist bekommt man recht gute oder sogar absolut neuwertige Dinge für einen kleinen Teil des Neupreises. Da lässt sich echt viel sparen.

    1. Vielen Dank für deinen Kommentar. Oh je, die Links. Ich habe es direkt angepasst. Deine Spartipps habe ich auch direkt aufgenommen (bei Notebooks und Elektronik bin ich immer sehr vorsichtig. In dem Bereich sind sehr viele Betrüger unterwegs) Liebe Grüße Geldmarie

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